Montag, 22. Oktober 2012

Fuerte und Lanza 2

surfspot graciosa


morten und Bien

Leif und Alicia beim grillen

Sonnenuntergang graciosa

Frank angelt
Tja, nun sitze ich hier an einem der schönsten Ankerplätze, die man sich vorstellen kann: angenehmes Klima tags so 25 C, morgens 20, Wasser 25, Wellen direkt um die Ecke, Lagune direkt vor uns. Hier auf Lobos bleiben wir jetzt erstmal so lange wie geht. Schade, dass nur Frank surfen geht und ich mit Gummistiefeln aus dem Kat plumpse... die Wunden heilen langsam, zum Glück hat sich nichts entzündet. Aber ne Woche Surfpause muss ich wohl noch einlegen. Und was war vorher noch so passiert?
Auf Graciosa waren wir ja ne ganze Weile, bis es uns etwas zu langweilig wurde. Surfen ging nicht so recht, weil die einzig laufende Spot zu weit weg war und kiten machte bei ablandigen Wind auch nicht so viel Spaß. Wind oder Kite unten und schon landet man in den Yachten. Morten übt laufen, kommt aber nur 3 Schritte weit und Leif übt schwimmen, geht aber nicht ins Tiefe. Wir freunden uns mit der ILE DU NORD an und Leif hat wieder neue Spielpartner.
Wir segeln nach Corralejo, ankern erstmal und drängeln uns am nächsten Tag zusammen mit der OSTREA und der ILE DU NORD an den abweisenden Security Heinis vorbei in den Hafen. Nach viel Gezeter dürfen wir dann bleiben. Die Kinder freuen sich und die Eltern füllen Lebensmittel- und Angelvoräte auf, Wäsche wird gewaschen. Wir gehen kiten am Flagbeach, abwechselnd mit dem Rad und da passiert es dann: Der Kite war für mich doch etwas zu groß, auf dem Wasser gings natürlich aber dann war Niedrigwasser und das ganze Riff lag trocken. Im Gegenlicht war es nicht möglich eine passende Stelle für den Ausstieg zu finden und dann wurde ich ordentlich über so ein stacheliges Riff gezogen. Die rechte Hand mit 3 tieferen Wunden ziemlich demoliert, die linke nur eine kleinere Wunde, im linken Fuß ein Loch und der rechte Fuß auch noch mit 4 kleineren Wunden. Zum Glück war Timo und seine Familie noch am Strand, so dass ich dann mit dem Taxi zurückfahren konnte und wir zusammen zum Verbinden zur Notfallstation fahren konnte, von wo ich als Mumie wieder rauskam. Nach 3 Tagen im Hafen fahren wir alle zusammen rüber nach Lanza zum Playa Papagayo, wo wir noch mit anderen Strandgrillen veranstalten. Viele Kinder, viele Bekannte, abenteuerliches anlanden mit dem Dingi wegen Verletzung und ein sehr netter Abend.
Da schlechtes Wetter kommen sollte und ankern für mich nicht so günstig ist, beschließen wir in die nächstgelegene Marina zu fahren, die anderen folgen uns. Leider ist es hier sehr teuer und so künstlich wie eine Hotelanlage (natürlich mit Pool). Immerhin bekommen wir einen Mädelsabend organisiert, macht doch auch mal wieder Spaß....Morten läuft nun schon ganz gut und Leif traut sich im tiefen Wasser zu schwimmen (mit Schwimmhilfen).
Wir flüchten nach dem Regen zurück nach Corralejo und begeben uns den nächsten Tag nach Lobos.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen