Mittwoch, 29. Januar 2014

Der Norden Belizes


St. George Cay
Cay Caulker

Spielplatz auf Caulker
vor San Pedro



Nach einer Woche Marina brechen wir am 20.1. auf in Richtung Riff. Wir machen Halt bei Bannister Bogue (Spielplatz fuer die Jungs dank Touribeach) und fahren weiter zum St. George Cay. Diese Insel ist voller Wochenendhaeuser, die alle nicht besetzt sind und zum Verkauf stehen. Es blaest mal wieder ein kraeftiger Nordwind und wir versuchen zu kiten, dafer ist der Wind dann aber wieder nicht stark genug. Einen anderen Tag besuchen wir das kleine Aquarium, wo wir die Fuetterung eines Riesengroupers bewundern duerfen. Weiter gehts nach Cay Caulker, nachdem Frank am Riff noch fuers Essen gesorgt hat. Hier gibt es viele Touristen aber geht es sehr entspannt zu. Es herrscht erneut ekliges Wetter mit Regen und Nordwind, der uns zunaechst einmal an Bord fesselt. Auch hier gibt es einen Spielplatz und nach etwas hin und her mit unserer Wifiantenne haben wir sogar genug Internet auf dem Spielplatz, um uns den Wetterbericht zu holen. Besonders beliebt ist die Doppelschaukel, da schaukelt Leif fuer Morten mit und beide haben Spass.

Die Insel ist zwar nett aber wir koennen nicht so richtig was unternehmen und segeln daher am 27.1. wieder zum Riff. Es erfolgt das uebliche Versorgen mit Fisch (lecker Triggis und ein grosser Schulmeister).

Am naechsten Morgen mussen wir spontan los, der Anker slippt auf der duennen Sandschicht und Wind und Wellen nehmen so zu, dass es recht stark stampft. Wir segeln die letzten 5 Meilen bis San Pedro und ankern vor der „Stadt“. Hier ist viel los, Restaurant, Resorts, Laeden, Tauchshops, mexikanische Souvenirverkaeufer und Golfkarren, Golfkarren, Golfkarren. Die Kinder vergnuegen sich am Strand und im flachen warmen Wasser, Papa macht Besorgungen. Jetzt noch Ausklarieren und am Samsag haben wir hoffentlich guten Wind fuer unseren Trip nach Mexiko.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Belize City



unsere Marina - mit beach, aber zu kalt zum baden


im Zoo - Tapir

Mortens neue Freundin Anja

bruellender Affe




Am 13.1. erreichen wir die Marina Cucumber Beach etwas suedlich von Belize City. Hier kann nicht jeder rein. Wer mehr Tiefgang hat als 1,20m bleibt stecken. Da sind wir mal wieder froh ueber unseren geringen Tiefgang. Die Marina ist voll, voll von Ausflugsbooten fuer die Kreuzfahrttouristen. Aber es gibt das beste Wifi unserer Reise, warme Duschen, Wasser und Zugang zum Beach mit riesiger Wasserrutsche. Gleich am naechsten Tag brechen wir auf zu einem Ausflug in die Stadt. Belize ist keine Schoenheit. Die alten Holzhaeuser sind am zerfallen und die Einkaufsstrassen saeumen mal wieder Billiglaeden in chinesischer Hand. Wenn man den Fehler macht, in die Naehe des Touristenviertels zu kommen, wird man alle 2 Minuten gefragt, ob man ein Taxi oder ne Tour machen moechte. Die Leute sind nett und wir fuehlen uns ganz wohl, viel zu sehen gibt es aber nicht. Wieder zurueck in der Marina sehen wir Charles, Indie und Anja aus Kanada einlaufen. Wir kennen sie schon aus Placencia. Anja ist 2 und freut sich sehr mit Momo zu spielen. Wir besuchen den Zoo zusammen. Der liegt weiter im Land mitten im Wald. Er errinert ein bischen an unseren Wildpark. Die Tiere stammen alle aus Belize und leben in einem Stueckchen Wald. Es gibt wieder Spidermonkeys zu sehen, sowie Tapire, Jaguar, Puma, Ozelot, Tukane, Papagaien, Krokodile und Bruellaffen. Wir muessen allerdings erstmal kraeftig selber bruellen um die Tiere zum Bruellen zu bewegen.
Einziges Manko, wie immer wenn wir am Festland sind: Moskitos und Stechfliegen, da zu wenig Wind. Leif reagiert irgendwie allergisch und bekommt Fieber und Ausschlag. Die Mueckenspirale brennt die ganze Zeit und nachts machen wir alles zu. Ist aber nicht schlimm, es wird kalt. Tiefste Temperatur 17 C. Da wird zum Fruehstuek gerne der Fleecepulli rausgeholt.

Wir werden die Marina am Montag den 20.1. verlassen und Richtung Cay Caulker segeln.

Dienstag, 14. Januar 2014

am Barrier Reef von Belize

Rochen am Tobacco Cay

Fischer

schon wieder einen Fisch gefangen...

kann man den essen? (mayan catfish)
kneten zwischen den magrovigen Inseln
Glattwasser
das Barriereriff


Ueber Pelican Cays, Sapodilla Lagoon, Blue Ground Range, Tobacco Cay und Blue Field Range sind wir jetzt in der Cucumber Beach Marina bei Belize City angekommen...




Zwischen den ganzen Nordwinden hangeln wir uns nach Norden. Wir verstecken uns in der Sapodilla Lagoon, um einen weiteren starken Norder abzuwarten. Hier wird eine neue Marina gebaut, ist aber noch nicht fertig und so duerfen wir nur an Land mit Extraerlaubnis. Das schlechte Wetter laesst uns jedoch an Bord bleiben. In der Nacht slippt doch tatsaechlich unser Anker und schon liegen wir am Schiff hinter uns dran. Zum Glueck ist nichts passiert. Als der Wind nachlaesst segeln wir zum Tabacco Cay. Alle Inselchen (sofern noch nicht von Hurricanes plattgemacht), die direkt am Barriereriff liegen sind Palmeninseln ohne Mangroven. Da es von diesen aber nicht so viele gibt, sind diese Inseln bewohnt oder haben Resorts drauf. So auch beim Tobacco Cay. Auf dieser kleinen Insel leben 20 Leute und betueddeln etwa 30-40 Touristen. Die Straende sind klein bis nicht mehr vorhanden. Trotz dieser Enge gefaellt uns die Insel gut. Wir treffen auf Deutsche, gehen am Riff schnorcheln, bzw Fische schiessen und angeln vom Steg. Bald ist unser Kuehlschrank wieder voll. Weiter geht es ueber andere magrovige Cays und entlang am traumhaften Barriereriff. Tolles Segeln und menschenleer, bis auf einige Fische, die von ihren Segelbootes mit Kanus losziehen und Lobster und Conch sammeln. Bevor die nachste Nordlage kommt segeln wir nach Belize City.

 

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Ankunft in Belize - und froehliche Weihnachten

Queen Cay


Leifs Opti-Floss

Leifs Geburtstagsessen
Nach Hause telefonieren



Belize, ein kleines Land und als ehemalige englische Kolonie englischsprachig, ist umgeben vom zweitgroessten Barriereriff der Welt. Das heisst fuer uns Segler: tolle Riffe, viele kleine Inseln dahinter und keine Wellen. Wir erreichen hier unseren westlichsten Punkt der Reise! Belize hat jedoch viele dieser kleinen Inseln zu Naturparks erklaert und folglich kostet das Ankern dann gerne mal 10 US Dollar pro Person und Tag. Oder man darf gar nicht ankern. Da muessen wir uns unsere Route gut ueberlegen. Zunaechst einmal geniessen wir die schoenen Riffe um die Queen Cays, am naechsten Tag ankern wir bei einem anderen Cay, dieses ist jedoch komplett planiert worden, um Platz fuer Hausbau zu schaffen. Danach gehts nach Placencia zum Einklarieren und Weihnachten feiern. Placencia ist ein sehr touristisches Dorf, vor allem Amis kommen her. Der Ort ist gespickt mit Restaurants und Souvenirlaeden, sowie Tourveranstaltern. Es gibt einen langen schoenen Strand und viele Einkaufsmoeglichkeiten – alles direkt am Ankerplatz.

Fuer Weihnachten haben wir noch ein paar Geschenke in der Kiste und so gibt es an Heiligabend viele Ueberraschungen fuer die Kinder. Wir backen Plaetzchen und spaeter geniessen wir Fischtempuras. Am naechsten Tag werden die ganzen neuen Sachen (z.B. Drachen) eifrig ausprobiert. Und wir geniessen echt belizischen Weihnachtsschmaus (Puter mit Fuellung, Reis und Bohnen, Kartoffelsalat und Cranberrysosse, Nachtisch Brotpudding) an einer kleinen Bude.

Um etwas Abwechslung zu haben besuchen wir Scipio Cay gleich um die Ecke. So bekommen wir wieder frischen Fisch, u.a. diesmal probiert: Kofferfischfilets, die wie Huhn schmecken und das ganze dann als Salat. Lecker!

Und dann ist das Jahr auch schon rum und Leif hat Geburtstag: 5 Jahre alt. Der Tag beginnt mit Pfannkuchentorte, Bescherung, skypen mit der Familie, essen gehen und kleiner Strandparty mit Popcorn und Wassermelone. Leider liessen sich keine passenden Kinder zum spielen auftreiben, aber Leif hatte definitiv einen tollen Tag.

Nun verbringen wir hier noch ein paar Tage bis die Winde passend sind zum Weitersegeln nach Norden. Leider setzt sich in dieser Ecke der Karibik der Passat nur selten durch, meist gibt es wenig Wind oder Norder mit Regen. Heute segeln wir weiter zu den Cays. Wahrscheinlich sind wir dann erstmal ne Weile weg vom Fenster.