Sonntag, 9. März 2014

Isla Mujeres- Teil 2


Hacienda Mundaca

Skulpturenpark und Tempel


Eine Woche haben wir noch zusammen mit meinen Eltern auf der Insel. Da die Weiterfahrt nach Cuba naeherrueckt und sich auch schon bald ein super Wetterfenster auftut, wird fleissig proviantiert, die Gasflasche aufgefuellt, getankt und verstaut.

Wir mieten uns einen Tag einen Golfkarren und machen eine Inselrundfahrt inklusive Besuch der HAcienda Mundaka und Skulpturenpark. Frieder wird zum Schnorcheln ausgesetzt und Frank gibt eine Vorfuehrung des Fischeschiessens.

Ein Tag ist der Wind sogar gut genug zum kiten. Noch waehrend wir auf dem Wasser waren zog eine Gewitterfront auf. Wir verzogen uns zum Essen zum Markplatz und an zurueckgehen war aufgrund der sintflutartigen Regenfaelle nicht zu senken. Die Strassen standen in den Senken soweit unter Wasser, dass reihenweise die Golfkarren liegen blieben. Den Winddreher um 180° bekamen wir gar nicht richtig mit. Als wir dann am Schiff ankamen war AmzerZo schon zwischen die Fischerboote am Ufer getrieben. Zum Glueck ist nicht viel passiert, weicher Grund, keine Welle, und kein Boot direkt im Weg. Ein Pfahl musste dran glauben, nachdem er Spuren vom Bugkorb bis zum Spiegel hinterlassen hatte. Da freut man sich ueber die stabile und flachgehende Alukonstruktion!

Am 11.3., einen TAg vor der Abreise von Inge und Frieder, setzten wir Segel und liessen uns von der Stroemung und dem nach Sued drehenden Wind in 48h nach Cuba treiben.


Sonntag, 2. März 2014

BESUCH!

Tulum

auf dem Weg zu den Mayas

Besuch eines Minicenotes

Tulum
auf dem Weg nach Mujeres durchs Tuerkis



Lange ersehnt, freudig erwartet aber dann kamen sie aus Hawaii eingeflogen: meine Eltern. Am 24.2. haben wir extra ein Auto gemietet, weil Taxitransporte zum/vom Flughafen Cancun sehr teuer sind. Und danach machten wir uns auf die Suche nach einem Cenote/Sinkhole, das schlussendlich etwas klein ausfiel (dafuer war auch kein Vergnuegungspark dabei). Spaeter im Hotel gabs fuer alle reichlich Mitbringsel und Geschenke.

Die weiteren Tage verbrachten wir am Strand, bei leckeren Tacobuden und abends auf dem Musikfestival mit vielen Staenden. Einen Nachmittag konnte ich sogar Beachvolleyball spielen. Wir mieteten noch einen Tag ein Auto und fuhren zu den Maya-Ruinen in Tulum. Touristisch zwar sehr ueberlaufen, gefiel es uns allen aber sehr gut.

Als es uns etwas heiss wurde am Strand besuchten wir noch den Krokodilzoo. Im Gegensatz zum Zoo in Belize hatten die Tiere nicht so viel Platz und je ein Exemplar wurde herausgenommen zum Streicheln, Fuettern und auf den Arm nehmen. Die Kinder fandens natuerlich toll und haben auch mutig alle Tiere angefasst. Frieder musste sich allerdings eines vorwitzigen Spidermonkeys erwaehren. Am 3.3. sind wir alle zusammen bei traumhaften Bedingungen nach Isla Mureres gesegelt. Im Gegensatz zu unserer ersten gemeinsamen Fahrt in den Kanaren war es diesmal fuer alle ein grosser Spass.

Montag, 17. Februar 2014

Ab nach Puerto Morelos


nach der Ankunft gibts Bier, Ceviche und Quesadillas
Kids am Strand - Eltern kiten

Abstecher nach Punta Maroma

mit Nasawing und Kajak
Punta Maroma


Eine Woche bevor meine Eltern ankommen sind wir schon in Puerto Morelos. Es ist ganz anders hier als in Isla Mujeres: Der kleine Ort besteht haupsaechlich aus Villen und Gaestehausern, es gibt einen zentralen Platz mit ein paar Souvenirgeschaeften und einige Restaurants. Es scheint auch einen deutschen Baecker zu geben, der den Supermarkt mit „deutschen“ Brot beliefert. Zwar etwas teuer, aber dafuer schmeckts gut und ich muss nicht selber backen. Es gibt auch hier viele amerikanische Touristen, die zum Schnorcheln ans Riff gefahren werden. Dieses ist mal wieder ein Marinepark und Fische schiessen ist verboten, schnorcheln darf man nur mit Schwimmweste damit man nicht tauchen kann. Das finden wir nicht so toll und so machen wir einen Ausflug nach Sueden zum Punta Maroma. Hier war vor ein paar Jahren noch gar nichts, heute stehen auch hier Hotels am Strand und Motorsport wird grossgeschrieben. Jetskis, Motorboote, Gamefischer und Party-Schnorchelkatamarane praegen das Bild. Der Strand ist sehr schoen und am Riff ergattern wir ein paar Fische. Nach 2 Tagen segeln wir zurueck nach Morelos. Vor der Kueste laeuft hier eine Stroemung von bis zu 4 Knoten mit eigenartigen Wellen, so dass wir zeitweise bis auf 8 Knoten beschleunigt werden und die 10 Meilen schnell zuruecklegen.
Der Wind, der sonst immer zu schwach zum kiten war legt an einem Tag zu und wir koennen endlich mal wieder aufs Wasser. Hinter dem Riff ist es einigermassen glatt. Wieder gelandet, werden wir jedoch freundlich darauf hingewiesen, dass man im Park nicht kiten darf....

Donnerstag, 13. Februar 2014

Neue Koje


lecker und guenstig
neue Vorkoje
 Wir haben aufgeraeumt. Die Vorkoje ist jetzt frei und Leif darf einziehen. Grosse Freude, nun sind die Kinder quasi nicht mehr zu sehen und spielen schoen zusammen vorne. Nachts haben wir nun auch mehr Platz.



Wir sind ja direkt zur Isla Mujeres gesegelt, da man hier ohne Agent relativ stressfrei einklarieren kann. Es wurde dann doch eine ziemliche Rennerei, aber na gut, so ist es halt hier. In Isla Mujeres liegen recht viele Fahrtensegler, so etwa 20. Wir hatten auch gleich Kontakt zu einer tchechischen Familie, die ihr Boot guenstig in Florida gekauft hatten und 1 Jahr seglen waren. Jetzt sind Jana und die beiden Maedchen wieder auf dem Weg nach Hause, waehrend Josef das Boot ins Mittelmehr segeln will. Zusammen hatten wir viel Spass an den verschiedenen Straenden der Insel. Hier ist jetzt endgueltig Schluss mit Holzhuetten, Reggaemusik und schwarzstaemmigen Leuten. Die Mayas sind eher unauffaellig inmitten der anderen Mexikaner. Die Insel ist sehr touristisch und voll von Amis, die mit ihren Golfkarren die Insel ueberfluten. Es gibt viele Geschaefte, Restaurants, Strassenfressbuden und Hotels. Das bunte Treiben gefaellt uns sehr und durch die vielen unterschiedlichen Straende ist es auch fuer die Kinder attraktiv. Das mexikanische Essen beeindruckt: Tamales, Panuches, Salbutes, Tortas, Tacos, Tortillas, Empanadas, Enchilladas, Burritos, Fajitas... es faellt schwer alle diese meist aus Maisfladen bestehenden Gerichte auseinander zuhalten. Allesamt sehr erschwinglich: eine Mahlzeit kostet im Schnitt 3€ (die Mexikaner packen uebrigens keine Sourcreme auf ihrer Gerichte, sondern dickfluessige Sahne). Zur Erkundung machen wir Einzelausfluege mit dem Rad und einen Tag einen Ausflug mit der Faehre nach Cancun.
Weiterhin gilt es eine Unterkunft fuer die Grosseltern in Mujeres und Puerto Morelos zu buchen, gar nicht so einfach waehrend der Hochsaison. Aufgrund der vielen Fluege nach Cancun ist fast alles ausgebucht. Am 17.2. segeln wir bei wunderschoenen Bedingungen die 30sm nach Morelos zurueck.





Montag, 10. Februar 2014

Ein Tag auf der Isla Mujeres

Mortens Kopffuessler

Leifs Rakete + Mariannengraben




Der Morgen beginnt ungefaehr mit Sonnenaufgang um viertel nach 6 Uhr. Morten und Frank sind wie immer die ersten: Frank geniesst Kaffee und gut funktionierendes Internet an Bord, Morten aergert Mama und baut Lego. Als alle aus der Koje gekrochen sind, wird Fruehstueck gemacht; Mamas Job. Es gibt Jogurt (endlich wieder guenstig und gut seit Columbien) und Cerealien + Orangen und Grapefruit. Anschliessend heisst es bei den Kindern: was gucken! Heute 2 Folgen Penguins of Madagascar. Wir haben viel vor heute und so geht es anschliessend gleich los: alle in die Kajaks und zur Marina rueberpaddeln. Hier hilft uns Julio unseren Einklarierungsmarathon zu beschleunigen, da der Zollmensch einfach nicht greifbar war. Und das nach 4 Tagen Rumrennerei von Frank. Derweil schnacken wir mit schwedischen Touristen mit Kindern und gerade ankommenden Amis (auch mit Kind). Leif schaukelt und Morten aergert Seeanamonen. Zurueck an Bord stellen wir fest, dass akuter Brotmangel herrscht. Ich fahre mit dem Fahrrad zum grossen Supermarkt. Was fuer eine Auswahl, und gar nicht teuer. Das Mounti hatte Frank am Vortag an Land gebracht und wieder fit gemacht. Auf See rostet alles sehr schnell und so musste der Schifter fuer die Schaltung geoelt werden und die Zuege erneuert werden. Es macht immer wieder unheimlich viel Spass mit dem Rad loszufahren und die Insel zu erkunden. Mit allerlei leckeren Dingen beladen komme ich zurueck und es gibt eine Zwischenmahlzeit mit frischem Baquette. Mittlerweile ist es 12 Uhr und Frank macht sich auf, die Insel mit dem Rad zu erkunden. Einmal rum schafft man in einer Stunde locker. Vorher muss noch der Waeschberg in einer Waescherei abgegeben werden. Die Kids spielen derweil sehr suess zusammen auf dem Schiff. Es ist ein heisser Tag heute mit bestimmt 30C. Ein Sprung von der Heckplattform und schon ist man wieder erfrischt (Wasser 26C). Wieder zurueck berichtet Frank von gleich 2 schoenen Surfspots mit Strand. Morten macht Mittagsschlaf und wir machen Mittagessen. Heute gibt es Fischtacos mit den Resten unseres Kingfishs, den wir zusammen mit einer spanischen Makrele auf dem Weg hierher gefangen hatten (eingeschweisst haelt sich der Fisch dann ne Woche). Sehr Lecker! Nach kurzer Ruhezeit packen wir das dicke Surfboard und gehen zur anderen Seite rueber, um den Spot gleich mal auszuprobieren. Leider hat der Ostwind leicht zugenommen und die Wellen verwuschelt. Egal, zu ein paar kleinen Ritten reicht es, waehrend die Kinder am Strand spielen, der ein wenig an die Nordkueste Fuertes errinnert. Bei Sonnenuntergang (halb 6) kommen wir wieder auf die AmzerZo und trinken ein oder zwei Sundowner auf den schoenen Tag. Abschliessend gibt es erstmalig eine Folge Leopard, Seebaer & Co direkt aus dem Internet. Nach ein paar Broten und den Tacoresten fallen die Kinder ins Bett, waehrend die Eltern noch mit Buch und Computer den Abend beschliessen.
Ganz so viel los ist natuerlich nicht jeden Tag, aber wenn wir zu neuen Orten kommen gibt es immer viel zu entdecken und zu tun.